Bedarf
Wärme, Warmwasser und Strom je Gebäude und für das Quartier, mit Gleichzeitigkeit.
Wärme, Strom, Mieterstrom und Ladeinfrastruktur hängen im Quartier zusammen und entscheiden mit über Baukosten, Gebäudestandard und die Verträge mit Käufern und Mietern. Wir rechnen die Varianten so früh durch, dass das Ergebnis in Entwurf, Kalkulation und Vertragswerk einfließt.
Projekteaus unserer gemeinsamen Projekterfahrung
Jahrein Planung, Bauüberwachung und Betrieb
Gebäudeaus einer Energiezentrale, in einem unserer Quartiere
Energieeffizienz-Expertegelistet bei BAFA und KfW, dena-Nr. EB553280
Ausgangslage
Vor dem Entwurf lassen sich Energiezentrale, Leitungswege, Dachflächen und Stellplätze noch auf das Versorgungskonzept ausrichten. Nach der Ausführungsplanung wird aus jeder Änderung ein Nachtrag.
Dazu kommt die Frage, wer die Anlage später betreibt. Eigenbetrieb, Contracting oder Betrieb durch die Eigentümergemeinschaft: Die Wahl wirkt auf Kaufpreis, Nebenkosten und Vermarktung und gehört deshalb in dieselbe Rechnung wie die Technik.
Energiekonzept Neubauquartier
Das Konzept betrachtet Technik, Betreibermodell und Wirtschaftlichkeit gemeinsam. Nur so lassen sich Varianten fair vergleichen.
Wärme, Warmwasser und Strom je Gebäude und für das Quartier, mit Gleichzeitigkeit.
Wärmepumpe, Biomasse, BHKW oder Anschluss an ein bestehendes Netz, auch in Kombination.
Zentral mit Nahwärmenetz oder dezentral je Gebäude, Lage der Energiezentrale, Leitungswege.
PV-Flächen, Mieterstrom oder gemeinschaftliche Gebäudeversorgung, Netzanschluss.
Ladeinfrastruktur mit Anschlussleistung, Lastmanagement und Kosten je Stellplatz.
Eigenbetrieb, Contracting oder Eigentümergemeinschaft, mit den Schnittstellen zu Kaufvertrag und Teilungserklärung, die Ihr Notar oder Anwalt regelt.
Investition, Betriebs- und Energiekosten über die Laufzeit, Wärmepreis für Käufer oder Mieter, Empfindlichkeit gegenüber den wichtigsten Annahmen.
Einordnung der in Frage kommenden Programme, mit dem Stand zum Zeitpunkt der Antragstellung.
Vorgehen
Alle technisch denkbaren Varianten werden grob bewertet. Was am Standort offensichtlich nicht trägt, scheidet hier aus, mit Begründung.
Alle Varianten
Zwei bis drei Varianten im Detail, mit Wirtschaftlichkeit über die Laufzeit und der Frage, welche Annahme das Ergebnis am stärksten bewegt.
Zwei bis drei Varianten
Die gewählte Variante planen wir weiter und überwachen den Bau. Geht die Versorgung an einen Contractor, prüfen wir die Angebote, die Sie dafür einholen.
Eine Entscheidung
Vor dem Entwurf oder mitten in der Planung: Im Erstgespräch klären wir, was sich noch sinnvoll abstimmen lässt.
Betreibermodell
Die Wahl wirkt auf Kapitalbedarf, Kaufpreis und Nebenkosten. Wir rechnen alle drei Wege mit denselben Annahmen, damit Sie sie vergleichen können.
| Kriterium | EigenbetriebSie oder die Eigentümergemeinschaft investieren und betreiben. |
ContractingEin Contractor investiert, betreibt die Anlage und liefert Wärme. |
WärmenetzEin Netzbetreiber liefert Wärme über einen Hausanschluss. |
|---|---|---|---|
| Wer investiert | Sie, später die Eigentümer | Der Contractor | Der Netzbetreiber, Sie tragen die Kosten für den Anschluss |
| Wer betreibt | Sie, die Eigentümergemeinschaft oder ein Dienstleister | Der Contractor | Der Netzbetreiber |
| Wärmepreis | Ergibt sich aus Kapital-, Betriebs- und Energiekosten | Grund- und Arbeitspreis nach Vertrag, mit Preisgleitklausel | Nach Preisblatt des Netzbetreibers, mit Preisgleitklausel |
| Vertragswerk | Regelungen in Teilungserklärung und Kaufvertrag | Wärmeliefervertrag, dessen Übergang auf die Eigentümer geregelt werden muss | Anschluss- und Liefervertrag mit dem Netzbetreiber |
| Was wir prüfen | Investition, Betriebs- und Energiekosten, Förderung, Wirtschaftlichkeit über die Laufzeit | Preisbestandteile, Preisgleitklausel, Laufzeit, Regelungen zum Vertragsende | Anschlusskosten, Preisblatt, Preisgleitung, Primärenergiefaktor |
Referenzen
Bei allen Projekten haben wir die Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt, die Anlage geplant, den Bau überwacht und den Betrieb betreut. Auftraggeber und Projektnamen sind anonymisiert.
Rolle EMP: Machbarkeitsstudie und Förderantrag, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Planung, Bauüberwachung, Betreuung im Betrieb
Rolle EMP: Konzept und Wirtschaftlichkeitsanalyse, Planung, Bauüberwachung und Betreuung im Betrieb für Wärmenetz, Stromnetz, PV-Mieterstrom und Ladeinfrastruktur
Wärmeversorgung über Contracting
Fernwärme, 25 bis 30 % Einsparung
Im Erstgespräch sagen wir Ihnen, welche Varianten für Ihr Projekt eine nähere Prüfung lohnen.
Am besten vor der Entwurfsplanung. Dann lassen sich Energiezentrale, Leitungswege, Dachflächen und Stellplätze noch ohne Nachtrag auf das Konzept abstimmen. Liegt schon ein Entwurf vor, prüfen wir, was sich daran noch sinnvoll ändern lässt.
Eine feste Mindestgröße gibt es nicht. Ob ein Konzept für einzelne Gebäude oder für ein ganzes Quartier sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Das hängt von Ihrem Kapital, Ihrer Verkaufsstrategie und dem Wärmepreis ab, den Käufer oder Mieter später tragen. Wir rechnen alle Wege mit denselben Annahmen durch, damit Sie sie vergleichen können.
Ja. Wir liefern das Energiekonzept als Grundlage für die weitere Planung und stimmen uns mit den beteiligten Planern ab.
Bau und Energielieferung übernehmen wir nicht. Den Betrieb begleiten wir auf Wunsch technisch, Betreiber bleiben Sie, die Eigentümer oder Ihr Contractor. Wen Sie mit Ausführung und Lieferung beauftragen, entscheiden Sie selbst.
Das hängt von Programm, Gebäudestandard und Versorgungskonzept ab, und die Bedingungen ändern sich regelmäßig. Wir ordnen ein, welche Programme in Frage kommen, und arbeiten mit dem Stand zum Zeitpunkt der Antragstellung.
Erstgespräch
Fünf Angaben genügen. Wir rufen Sie innerhalb von zwei Werktagen an, mit einer Ersteinschätzung, kostenlos und unverbindlich.